Individuelle Beratung – Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin.

Entdecken Sie mehr – Bestellen Sie jetzt Ihre Informationsunterlagen.

Bereit für ein neues Kapitel in Ihrer Karriere? Melden Sie sich hier an.

Kostenlose Probelektion – schnuppern Sie unverbindlich in Ihren Kurs.

Anruf
Beratung
Prospekt
Anmeldung
Kompass

Informatikausbildung EFZ (eidg. Fähigkeitszeugnis) für Berufsumsteiger:innen & Maturanden (Dauer 2 Jahre)

Die zweijährige nebenberufliche Ausbildung zur Informatikerin bzw. zum Informatiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) bei Benedict richtet sich an Berufsumsteiger:innen, die bereits eine eidgenössisch anerkannte Berufslehre oder die gymnasiale Matur abgeschlossen haben. Die verkürzte Ausbildung führt zu einem staatlich anerkannten EFZ und bietet einen praxisnahen Einstieg in die Informatik.

Die Ausbildung wird in den Fachrichtungen Applikationsentwicklung und Plattformentwicklung angeboten.

Informatiker:innen mit der Fachrichtung Applikationsentwicklung entwickeln, implementieren und warten Softwarelösungen. Sie analysieren die Anforderungen der Kundinnen und Kunden, konzipieren passende Lösungen und setzen diese programmiertechnisch um. Zudem begleiten sie die Einführung neuer Anwendungen und unterstützen die Anwenderinnen und Anwender bei der Nutzung und Wartung der Software.

Informatiker:innen mit der Fachrichtung Plattformentwicklung sind Expertinnen und Experten für die Planung, den Aufbau und den Betrieb von Informatiksystemen. Sie installieren Computer, Betriebssysteme und Software, passen diese an die Bedürfnisse der Benutzerinnen und Benutzer an und schulen sie im Umgang mit den Systemen. Darüber hinaus installieren und administrieren sie ICT-Netzwerke sowie Datenübertragungseinrichtungen und konfigurieren Telekommunikationssysteme, damit Anwenderinnen und Anwender zuverlässig und unterbrechungsfrei arbeiten können.

Mehr Infos Weniger Infos

Während der 2-jährigen berufsbegleitenden Informatiklehre zur Informatikerin EFZ oder zum Informatiker EFZ Richtung Plattformentwicklung oder Applikationsentwicklung erlernen Sie die zentralen Fachkompetenzen für diesen Beruf. Die Ausbildung ist berufsbegleitend. Die notwendige Berufserfahrung wird parallel zum Unterricht in einem Betrieb (80-100 %) im IT-Umfeld erworben. Selbständiges, individuelles Arbeiten aber auch die Freude an Teamarbeit stehen im Zentrum dieser Ausbildung.

Im ersten Ausbildungsjahr bekommen die Umsteiger:innen eine Einführung in die Grundlagen der Informatik. Am Ende des ersten Semesters wählen sie zwischen den Fachrichtungen Applikationsentwicklung oder Plattformentwicklung, entsprechend ihren Leistungen, Neigungen und Fähigkeiten.

Im 2. bis 4. Semester werden die Fachrichtungsspezifischen Kenntnisse erworben und das Gelernte an der Arbeits- oder Praktikumsstelle eingesetzt. Das Praktikum in einem Betrieb ist Bestandteil der Ausbildung. Start spätestens mit Beginn des zweiten Ausbildungsjahres, 80-100% Arbeitspensum. Wir unterstützen Sie bei der Praktikumssuche, sofern die schulischen Voraussetzungen erfüllt sind.

Die Informatiker:innen Richtung Applikationsentwicklung (Anwendungsprogrammierer:in) befassen sich mit der Entwicklung und Einführung von Computerprogrammen. Er/sie analysiert die Bedürfnisse der Kunden und erarbeitet und programmiert Lösungen auf Basis der Informatik. Bei der Einführung und Wartung der Programme unterstützt er/sie den Kunden und dessen Bedürfnisse.

Informatiker:innen Richtung Plattformentwicklung sind Expertinnen und Experten für die Planung, den Aufbau und die Wartung von Informatiksystemen. Sie installieren Computer und Software, passen sie den Wünschen der Benutzer an und schulen diese in der Nutzung der Geräte. Ebenso installiert und administriert der/die Systemtechniker:in ICT-Netzwerke und Datenübertragungseinrichtungen und konfiguriert Telekommunikationssysteme, damit die Anwenderinnen und Anwender unterbrechungsfrei arbeiten können.

Die Ausbildung richtet sich an Berufsumsteiger:innen, die die eidgenössische Informatiklehre nachholen und eine Karriere in der Informatikbranche anstreben. Angesprochen sind motivierte und leistungsorientierte Berufsleute mit einer bereits abgeschlossenen eidgenössisch anerkannten Berufslehre – beispielsweise einer KV-Lehre oder einer vierjährigen technischen Lehre – sowie Personen mit gymnasialer Maturität und Berufserfahrung in der Informatik. Auch junge PC-Fachleute mit einer eidgenössischen Berufslehre gehören zur Zielgruppe.

Qualifizierte Lehrpersonen vermitteln Ihnen im modernen Gruppenunterricht praxisnahes Know-how, das Sie direkt im beruflichen Alltag anwenden können. Regelmässige Zwischenprüfungen ermöglichen es Ihnen, Ihren Lernfortschritt jederzeit zu überprüfen.

Modularer Kursaufbau: Jedes Modul wird separat geprüft und abgeschlossen.

Die „verkürzte Berufsausbildung" Informatiker:in EFZ für Berufsumsteiger:innen richtet sich in erster Linie an Personen mit einer abgeschlossenen 3- oder 4-jährige Lehre (EFZ) oder einer gymnasialen Maturität.

Interessenten, die nicht die oben erwähnten Zugangsvoraussetzungen verfügen, müssen den Nachweis über eine 5-jährige berufliche Tätigkeit erbringen, wovon mindestens 2 Jahre im Bereich Informatik nachzuweisen sind.

Eine berufliche Tätigkeit in der Informatik muss spätestens mit Beginn des zweiten Ausbildungsjahres angetreten werden.

Informatikmodule gemäss Modulplan ICT-Berufsbildung berufliche Grundbildung Informatik EFZ aus den Kompetenzfeldern Hardware Management, System Management, Data Management, Application Engineering, Network Management, Web Engineering, Business Engineering, IT Projektmanagement, IT Sicherheit, Service Management und Technical Software Engineering:

Hardware Management
Einzelplatz-Computer und deren Komponenten in Betrieb nehmen und konfigurieren, Peripheriegeräte und deren Dienste in ein Netzwerk integrieren. Analysieren von Fehlermeldungen und Beseitigen von Problemen.

System Management
Verschiedene Netzwerk-Server (Datei-, Datenbank-, Internet-, Drucker- und Dienstserver) installieren, konfigurieren, testen, überwachen und betreuen (Windows 2016 Server, Active Directory, DNS, DHCP), Backup- und Restore-Szenarien sowie Virtualisierung von Systemen planen und umsetzen.

Data Management
Datenbanken entwickeln, anlegen und warten; Erstellen von einfachen und anspruchsvollen Datenbanken (Access, MySQL, SQL). Realisieren von Datenbankabfragen und speziellen Auswertungen.

Application Engineering
Einfache und komplexere Applikationen mithilfe von verschiedenen Programmiersprachen (C, C++; C#, Java, VB) realisieren. Benutzerschnittstellen und App-Anwendungen entwerfen und implementieren. Schulung der entsprechenden Analyse und Darstellungstechniken sowie Einführung in das Prozessdenken.

Network Management
Peer-to-Peer- sowie Client-Server-Netzwerke planen, installieren, konfigurieren, erweitern, überwachen und betreiben. Zusätzliche LAN-Komponenten in Betrieb nehmen, Netzwerke prüfen und ausmessen, Internetanbindungen realisieren.

Web Engineering
Internetauftritte in allen möglichen Formen realisieren. Angefangen bei statischer HTML/CSS-Programmierung bis zu dynamischen Erstellung von Websites (JavaScript, PHP, WordPress, usw.), Datenbankanbindung, E-Commerce, Seiten mit Multimedia-Inhalten und interaktiven Webseiten.

Business Engineering
Geschäftsprozesse dokumentieren, Aufgabenanalyse durchführen und Prozessabläufe grafisch darstellen.

IT Projektmanagement
Projekte Planen und umsetzen, strukturiertes Vorgehen und genaue zeitliche Planung sind Schwerpunkte dieses Fachs. Das projektorientierte Arbeiten wird anhand von einfachen bis zu komplexeren Problemstellungen erarbeitet.

IT Sicherheit
Codierungs-, Kompressions- und Verschlüsselungsverfahren einsetzen, bestehende Systeme (Client, Server, Netzwerkkomponenten und Services) bezüglich Systemsicherheit untersuchen, Verbesserungsvorschläge ausarbeiten und umsetzen, einen sicheren Netzwerkzugang implementieren und den Netzwerkverkehr überwachen.

Service Management
Abläufe mit einer Scriptsprache automatisieren, Software-Migration planen und durchführen.


Kostenlose Vorkurse und Wahlfächer

Diese Vorkurse und Wahlfächer mit Zertifikat sind im Kursgeld inbegriffen

  • Englisch / Französisch / Italienisch / Spanisch
  • Anwender-Informatikkurse (Word, Excel, PowerPoint)
  • Digital Sales & Marketing
  • KI (Künstliche Intelligenz)

Der eidgenössische Abschluss beinhaltet eine vorgegebene praktische Arbeit (VPA). Gegen Ende des Praktikums absolvieren die Kursteilnehmer die zum Qualifikationsverfahren zählende vorgegebene praktische Arbeit. Das heisst, sie bearbeiten an ihrem Arbeitsplatz mit den gewohnten Methoden und Mitteln einen Auftrag und zeigen, dass sie die geforderten Tätigkeiten fachlich korrekt sowie bedarfs- und situationsgerecht ausführen können. Die VPA dauert 8 Stunden und findet im Praktikumsbetrieb statt. Die Beurteilung erfolgt durch den Fachvorgesetzten unter Aufsicht eines Prüfungsexperten.

Die einzelnen Informatik-Module werden laufend abgeschlossen und müssen am Schluss der Ausbildung keiner zusätzlichen Prüfung unterzogen werden. Es gelten die entsprechenden kantonalen bzw. bei verkürzten Lehren die eidgenössischen Regelungen.

Bildungsverordnung, Art. 19 Bestehen, Notenberechnung, Notengewichtung

Das Qualifikationsverfahren mit Abschlussprüfung ist bestanden, wenn:

a. der Qualifikationsbereich «praktische Arbeit» mindestens mit der Note 4 bewertet wird;

b. die Erfahrungsnote «Informatikkompetenzen» mindestens mit der Note 4 bewertet wird;

c. die Gesamtnote mindestens 4 beträgt.

Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel aus der Summe der gewichteten Noten der einzelnen Qualifikationsbereiche der Abschlussprüfung und der gewichteten Erfahrungsnoten «erweiterte Grundkompetenzen» und «Informatikkompetenzen».

Ihre Vorteile

Ratenzahlung möglich

BeneFinancing ermöglicht Ihnen, die Kosten Ihrer Aus- oder Weiterbildung bequem in monatlichen Raten zu bezahlen. So können Sie Ihre Ausbildung finanzieren, ohne den gesamten Betrag auf einmal bezahlen zu müssen.

Kostenlose Zusatzleistungen

Benedict und BVS/BBS Plus Vorteile:

Kostenlose Vorbereitungskurse (Wert: CHF 950) in Anwender-Informatikkursen (Word, Excel, PowerPoint), Digital Sales & Marketing, KI (Künstliche Intelligenz) sowie Sprachen (Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch) nach Kursanmeldung.

100-Stunden-Lerncenter-Abonnement (Wert: CHF 1'500) für Wahlfächer während und bis zwei Jahre nach dem Lehrgang.

Treuerabatte auf Folgekurse.

Kostenfreie, individuelle Ausbildungsberatung und Karriereplanung.

Online Unterricht

Sie haben die Wahl, alle Kurse entweder im Präsenzunterricht vor Ort oder bequem online zu besuchen.

Treuerabatte

Wir gewähren Ihnen interessante Treuerabatte auf Folgebildungsgänge, die Sie dank Ihrem Einsatz noch einen Schritt weiter bringen können.

Modularer Kursaufbau

Modularer Studienaufbau nach dem Baukastenprinzip – mit verschiedenen Zertifikaten und Diplomen bis hin zu anerkannten Abschlüssen.

Weiterführende Bildungsgänge

Fragen und Antworten (FAQ)

Was macht eine Informatikerin bzw. ein Informatiker EFZ?

Informatiker:innen EFZ entwickeln Software, betreuen IT-Systeme und lösen technische Problemstellungen. Vertiefende Kenntnisse in Systemen und Netzwerken vermittelt auch ICT Professional SIZ (Systems & Network).

Ist die Grundbildung an der Benedict gleich viel wert wie eine klassische Berufslehre?

Ja, die Ausbildung führt zu einem eidgenössisch anerkannten EFZ-Abschluss. Ergänzend bietet auch die ICT-Fachfrau / ICT-Fachmann EFZ einen anerkannten Einstieg in die Informatik.

Wie lange dauert die Grundbildung Informatiker:in EFZ für Berufsumsteiger:innen?

Die verkürzte Ausbildung dauert zwei Jahre. Wer ergänzend digitale Grundlagen stärken möchte, findet mit ICDL Standard eine passende Zusatzqualifikation.

Was sind die Zulassungsbedingungen für die Grundbildung für Berufsumsteiger:innen?

Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Berufslehre mit EFZ oder eine gymnasiale Maturität. Für Interessierte mit Vorbereitungsbedarf bietet auch die ICT-Fachfrau / ICT-Fachmann EFZ zusätzliche Einstiegsmöglichkeiten.

Welche Inhalte werden in der Informatik-Grundbildung vermittelt?

Die Ausbildung vermittelt Programmierung, Datenbanken, Netzwerke und IT-Sicherheit. Ergänzend vertieft ICT Power-User SIZ praxisnahe Kenntnisse in Systemen und Netzwerken.

Ist die Berufspraxis auch Teil der Grundbildung?

Ja. Spätestens zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres sollte der berufliche Wechsel in die Informatikbranche erfolgen. Ein entsprechendes berufliches Umfeld ist Voraussetzung, um die Ausbildung erfolgreich mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) abzuschliessen.

Wie ist der Unterricht aufgebaut?

Der Unterricht kombiniert Theorie, Projektarbeiten und praktische Übungen. Ergänzend unterstützt ICT Professional SIZ den Ausbau weiterführender Fachkompetenzen.

Kann man sich bei der Informatikgrundbildung für einen Schwerpunkt entscheiden?

Ja, möglich sind Applikationsentwicklung oder Plattformentwicklung. Wer sich für Netzwerke spezialisiert, findet mit ICT Professional SIZ (Systems & Network) eine passende Vertiefung.

Welche Aufgaben übernehmen Informatiker:innen in der Fachrichtung Applikationsentwicklung?

Der Schwerpunkt liegt auf Softwareentwicklung und Optimierung digitaler Anwendungen. Aufbauend darauf kann auch Wirtschaftsinformatiker:in mit eidg. Fachausweis interessant sein.

Welche Aufgaben übernehmen Informatiker:innen in der Fachrichtung Plattformentwicklung?

Hier stehen Netzwerke, Server und IT-Infrastrukturen im Fokus. Inhaltlich passt dazu auch ICT Professional SIZ (Systems & Network).

Welche Perspektiven eröffnet der EFZ-Abschluss?

Das EFZ eröffnet Perspektiven in Entwicklung, Support und Systemtechnik. Für weiterführende Spezialisierungen eignet sich auch ICT Professional SIZ.

Wird eine persönliche Beratung angeboten?

Ja, für die individuelle Bildungsplanung steht auch die kostenlose Bildungsberatung zur Verfügung.

Kann ich die Kurskosten in Raten zahlen?

Ja. Die Benedict Schulen bieten flexible Ratenzahlungen an. Die Kurskosten können bequem monatlich bezahlt werden – individuell planbar und ohne finanzielle Einstiegshürden.

Wann startet die Grundbildung Informatiker:in EFZ?

Die Ausbildung startet jeweils im August. Aktuelle Startmöglichkeiten finden sich auch bei weiteren Informatik-Lehrgängen wie ICT Power-User SIZ.

Kann ich mich beraten lassen, wenn ich unsicher bin, ob der Beruf zu mir passt?

Ja. Die Benedict Schulen bieten kostenlose und unverbindliche Beratungsgespräche an, in denen individuelle Interessen, Voraussetzungen und berufliche Ziele gemeinsam besprochen werden.

Informatikausbildung EFZ als zweite Ausbildung für Erwachsene.

Die Informatikausbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) richtet sich an Erwachsene, Berufsumsteiger:innen und Maturand:innen, die eine zweite Ausbildung im Informatikbereich anstreben. Als verkürzte Grundbildung ermöglicht sie den gezielten Einstieg in einen neuen Beruf und bietet eine vollwertige Alternative zur klassischen Berufslehre. Das vollschulische Ausbildungsmodell verbindet fundierte theoretische Grundlagen mit praktischer Berufspraxis und eignet sich für Personen, die eine Umschulung in die Informatik anstreben.

Verkürzte Informatikgrundbildung EFZ mit zwei Fachrichtungen.

Die zweijährige Informatikgrundbildung EFZ bei Benedict wird in den Fachrichtungen Applikationsentwicklung und Plattformentwicklung angeboten. Sie bereitet gezielt auf praxisnahe Tätigkeiten in der Softwareentwicklung oder im Bereich IT-Systeme und Netzwerke vor. Die Ausbildung vermittelt anwendungsorientierte Informatikkompetenzen für den schweizerischen Arbeitsmarkt und ist speziell auf Erwachsene zugeschnitten, die effizient, strukturiert und gut planbar einen neuen Beruf im Informatikbereich erlernen möchten.