Erweiterte konventionelle Aufnahmetechniken (EKA) vormals Dosisintensives Röntgen
Wer seine Fachkompetenz im Bereich der konventionellen Radiologie gezielt erweitern möchte, schafft mit dem Lehrgang Erweiterte konventionelle Aufnahmetechniken (EKA) die Grundlage für die Durchführung dosisintensiver Röntgenuntersuchungen in der Arztpraxis. Die Weiterbildung vermittelt die fachlichen und gesetzlichen Voraussetzungen, um anspruchsvollere Aufnahmetechniken sicher, präzise und gesetzeskonform anzuwenden.
Im Fokus stehen Strahlenschutz, Qualitätssicherung, Geräteeinstellungen, Positionierungstechniken sowie die Beurteilung der Bildqualität. Die Kombination aus fundierter Theorie und praxisnaher Ausbildung bereitet die Teilnehmenden optimal auf den erweiterten Einsatz in der radiologischen Praxis vor. Seit 2009 bietet Benedict den EKA-Lehrgang in Zusammenarbeit mit dem SVA (Schweizerischer Verband Medizinischer Praxisassistent:innen) an.
Teilnehmerkreis
Die Weiterbildung mit dem Modul Erweiterte konventionelle Aufnahmetechniken EKA (vormals Dosisintensives Röntgen) richtet sich an Medizinische Praxisassistent:innen MPA mit abgeschlossener Berufsausbildung oder an Arztgehilfinnen DVSA mit einer Röntgenberechtigung Thorax/Extremitäten. Ebenfalls zugelassen sind Arztgehilfinnen mit einem Schuldiplom und mit einer Röntgenberechtigung Thorax/Extremitäten sowie Angehörige anderer Gesundheitsberufe mit einer Röntgenberechtigung Thorax/Extremitäten und einer nachgewiesenen Berufstätigkeit in allen Arbeitsgebieten einer MPA von mindestens drei Jahren in einer Arztpraxis.
Methoden
Qualifizierte Dozierende vermitteln Ihnen im modernen Gruppenunterricht das nötige Know-how, das Sie sofort im beruflichen Alltag anwenden können (Praxistransfer).
Modularer Kursaufbau: Jedes Modul/Fach wird separat geprüft und abgeschlossen.
Zugangsvoraussetzungen
Die Qualifikation zum Erhalt des vom BAG anerkannten Zertifikates für "Erweiterte konventionelle Aufnahmetechniken EKA" ist dreistufig:
- Besuch des Weiterbildungskurses einer dafür qualifizierten und vom BAG zugelassenen Schule.
- Das Vorweisen eines Testatformulars mit 50 von der Ärztin oder vom Arzt testierten, erfolgreich selbständig durchgeführten Röntgenaufnahmen aus dem Bereich des Dosisintensiven Röntgens.
- Das Bestehen einer praktischen Abschlussprüfung mit mindestens der Note 4.
Kursinhalte
Theorie
Stoff im Überblick: Dosimetrie, Strahlenbiologie, Strahlenschutz; vertiefte Kenntnisse: gesetzliche Grundlagen, Strahlengefährdung, Beherrschung des Stoffes: Strahlenschutz und Aufnahmetechnik
Praxis
Achsenskelett: HWS, BWS, LWS, Becken, Hüfte, Abdomen, Schädel ap/pa/lat/h'axial, Einstellhilfen, Lagerungstechnik, Bildbeurteilung und Korrekturmöglichkeiten, Fallbeispiele aus der Praxis, Strahlenschutzmassnahmen
Kostenlose Vorkurse und Wahlfächer
Diese Vorkurse und Wahlfächer mit Zertifikat sind im Kursgeld inbegriffen
- Englisch / Französisch / Italienisch / Spanisch
- Anwender-Informatikkurse (Word, Excel, PowerPoint)
- Digital Sales & Marketing
- KI (Künstliche Intelligenz)
Diplome / Kompetenznachweis
Zertifikat vom SVA
Das Zertifikat ist vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) anerkannt.
Fragen und Antworten (FAQ)
Was sind erweiterte konventionelle Aufnahmetechniken (EKA)?
Erweiterte konventionelle Aufnahmetechniken (EKA) bezeichnen spezielle Röntgenaufnahmen, die über die Standardaufnahmen hinausgehen und eine vertiefte Fachkompetenz im konventionellen Röntgen erfordern. Sie kommen insbesondere bei komplexeren Fragestellungen und speziellen anatomischen Regionen zum Einsatz. Eine passende Grundlage ist der Röntgenkurs mit BAG-Diplom.
Für wen eignet sich der Lehrgang EKA?
Der Lehrgang richtet sich an medizinische Fachpersonen, die bereits über eine Röntgenbewilligung für konventionelles Röntgen verfügen und ihre Kompetenzen erweitern möchten. Er eignet sich für Personen, die im Praxisalltag zusätzliche Röntgenaufgaben übernehmen wollen. Weitere passende Ausbildungen finden Sie im Bereich Medizin & Gesundheit.
Was bringt der Lehrgang im Berufsalltag?
Mit der EKA-Zusatzqualifikation können Teilnehmende anspruchsvollere Röntgenaufnahmen fachgerecht durchführen. Dies erweitert das eigene Aufgabenprofil, erhöht die Einsatzmöglichkeiten in Arztpraxen und medizinischen Einrichtungen und stärkt die berufliche Position im medizinisch-diagnostischen Umfeld. Eine mögliche Weiterentwicklung ist die Dipl. med. Praxisleiterin.
Welche Inhalte werden im Lehrgang vermittelt?
Der Lehrgang vermittelt vertiefte Kenntnisse zu erweiterten Aufnahmetechniken, Strahlenschutz, Geräteeinstellungen, Patientenlagerung, Bildqualität sowie zu gesetzlichen Vorgaben. Theorie und Praxis sind eng miteinander verbunden und orientieren sich an den Anforderungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Ergänzend dazu sind die schulmedizinischen Grundlagen Stufe 1 sinnvoll.
Wie praxisnah ist die Ausbildung?
Der Unterricht ist stark praxisorientiert. Die Teilnehmenden üben erweiterte Aufnahmetechniken an modernen Geräten und vertiefen ihre Fähigkeiten anhand realitätsnaher Fallbeispiele. Weitere praxisnahe Programme finden Sie im Bereich Medizin & Gesundheit.
Welcher Abschluss wird vergeben?
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden den entsprechenden Kompetenznachweis gemäss BAG-Vorgaben für erweiterte konventionelle Aufnahmetechniken. Weitere spezialisierte Abschlüsse finden Sie im Bereich Medizin & Gesundheit.
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Vorausgesetzt wird eine bestehende Bewilligung für konventionelles Röntgen. Der Lehrgang baut gezielt auf vorhandenen Kenntnissen und Praxiserfahrung auf. Eine passende Grundlage ist der Röntgenkurs mit BAG-Diplom.
Wie lange dauert der Lehrgang und wo findet er statt?
Der Lehrgang wird kompakt durchgeführt und findet am Standort St. Gallen statt. Die genaue Dauer und Unterrichtsform sind auf der Kursseite aufgeführt. Wenn Sie prüfen möchten, welches Modell am besten passt, nutzen Sie die persönliche Beratung.
Wie oft startet der Lehrgang?
Der Lehrgang startet mehrmals pro Jahr. Aktuelle Startdaten sind auf der Kursseite oder über die Bildungsberatung ersichtlich. Weitere Informationen erhalten Sie über die Beratung bei Benedict.
Kann ich die Kurskosten in Raten zahlen?
Ja. Die Benedict Schulen bieten flexible Ratenzahlungen an. Die Kurskosten können bequem monatlich bezahlt werden – individuell planbar und ohne finanzielle Einstiegshürden. Mehr Informationen finden Sie unter BeneFinancing.
Wird eine persönliche Beratung angeboten?
Ja. Die Bildungsberater:innen beraten persönlich, kostenlos und unverbindlich zu Voraussetzungen, Einsatzmöglichkeiten und zur optimalen Kursplanung. Mehr dazu unter Beratung.
Erweiterte konventionelle Aufnahmetechniken EKA.
Der Kurs Erweiterte konventionelle Aufnahmetechniken EKA vermittelt die fachlichen und gesetzlichen Grundlagen für dosisintensive Röntgenuntersuchungen in der Arztpraxis. Die Weiterbildung richtet sich an medizinisches Fachpersonal mit bestehender Röntgenberechtigung, das seine Kompetenzen im Bereich erweiterte konventionelle Radiologie ausbauen möchte. Behandelt werden Strahlenschutz, gesetzliche Vorgaben, Qualitätssicherung sowie die korrekte Durchführung und Beurteilung anspruchsvollerer Aufnahmetechniken.
EKA-Weiterbildung für dosisintensives Röntgen in der Praxis.
Im Zentrum der EKA-Weiterbildung stehen praktische Einstelltechniken, sichere Positionierung und die Minimierung der Strahlenbelastung bei erweiterten Aufnahmen. Teilnehmende vertiefen ihr Wissen zu Geräteeinstellungen, Bildqualität und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Ausbildung ermöglicht es, erweiterte konventionelle Aufnahmetechniken fachgerecht und gesetzeskonform umzusetzen und erweitert damit das Einsatzspektrum in der radiologischen Praxisarbeit.