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Wenn es bei der Jobsuche hart auf hart kommt, zählen die Soft Skills

06.07.2022

|

Zürich / Bern / Luzern / St. Gallen

Wusstest du, dass Soft Skills beim Vorstellungsgespräch Match entscheidend sein können? Grund genug, diese etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Welches sind deine Soft Skills und wie rückst du diese beim Vorstellungsgespräch ins rechte Licht? Wie kannst du dir Soft Skills aneignen? Und welches sind die Top 10 Soft Skills?

Was sind Soft Skills?

Ins Deutsche übersetzt, versteht man unter Soft Skills weiche Fähigkeiten. Anders als Hard Skills sind diese schwer messbar und dem Lebenslauf nicht direkt zu entnehmen. Zu den Soft Skills gehören Eigenschaften wie eine schnelle Auffassungsgabe, Flexibilität, Lernbereitschaft oder Teamfähigkeit. Bei den Hard Skills handelt es sich um fachliches Know-how, Schulabschlüsse (EFZ, Matura etc.), Berufserfahrung, Software-Kenntnisse (Office, Photoshop etc.), Fremdsprachen und weitere Fähigkeiten.

Welche Soft Skills gibt es?

Bei den Soft Skills unterscheidet man zwischen persönlichen, sozialen, kommunikativen und methodischen Kompetenzen. Unter persönlichen Kompetenzen versteht man: Selbstvertrauen, Zielstrebigkeit, Lernbereitschaft, Engagement, Selbstreflexion, analytisches Denken. Soziale Kompetenzen sind: Teamfähigkeit, Empathie, Menschenkenntnisse, Mitarbeiterführung, Vermittlungsfähigkeit, Kritikfähigkeit. Zu den kommunikativen Kompetenzen gehören: Gesprächsführung, Networking, Überzeugungsfähigkeit, Durchsetzungsfähigkeit, nonverbale Kommunikation. Unter methodischen Kompetenzen versteht man: Flexibilität, Organisationsvermögen, Belastbarkeit, strategisches Vorgehen, Zeitmanagement, Delegieren.

Weshalb sind Soft Skills so wichtig?

Soft Skills sind in der heutigen Berufswelt unerlässlich, da sich für offene Stellen meist mehrere Personen mit denselben fachlichen Qualifikationen bewerben. Kommen mehrere Bewerber/-innen in die engere Auswahl, sind vorwiegend die Soft Skills matchentscheidend. Anders als Hard Skills sind Soft Skills weniger gut erlernbar, oftmals handelt es sich um Persönlichkeitsmerkmale bzw. Charaktereigenschaften, die man sich nicht von heute auf morgen antrainieren kann.

 


Bereite dich auf die Frage nach deinen Soft Skills zuhause vor


Wie kommuniziere ich meine Soft Skills?

Deine Soft Skills solltest du bereits im Motivationsschreiben erwähnen. Betone insbesondere jene Soft Skills, die für die Stelle relevant sind. Bewirbst du dich beispielsweise als Berater/-in, kannst du deine Kontaktfreude und deine kommunikativen Stärken hervorheben. Bei so gut wie jedem Vorstellungsgespräch wirst du nach deinen Stärken gefragt. Hier ist es wichtig, dass du nicht zig Soft Skills herunterratterst. Das wird von HR-Recruitern schnell als einstudiert und nicht authentisch durchschaut. Nenne lieber drei Soft Skills und stelle diese in einen Kontext. Wenn du also gut im Organisieren bist, dann mache dies an einem Beispiel fest: "Eine wichtige Aufgabe in meiner letzten Position war die Koordination zwischen internen Abteilungen, Lieferanten und internationalen Kunden. Meine organisatorischen Skills haben mir dabei geholfen, dass alles reibungslos funktionierte."

Welche Soft Skills soll ich nennen?

Werden im Stellenbeschrieb Soft Skills verlangt, die auf dich zutreffen, solltest du diese im Vorstellungsgespräch ansprechen. Nutze jedoch nicht dasselbe Wording wie im Stellenbeschrieb. Es reicht bereits, wenn du ein Hauptwort (Belastbarkeit) in ein Adjektiv (belastbar) umwandelst und nicht gleich zu Satzbeginn erwähnst. Das kannst du dann beispielsweise so formulieren: "Ich behalte auch in Stresssituationen und bei vielen Aufgaben den Überblick. Wäre ich nicht so belastbar, hätte ich meine Ausbildung und meinen Nebenjob nicht unter einen Hut gebracht."


Die Lernenden bei Benedict werden auf Vorstellungsgespräche vorbereitet


Welche Soft Skills kann ich nennen, wenn ich kaum Berufserfahrung habe?

Soft Skills kannst du auch anhand Hobbys veranschaulichen. Wenn du beispielsweise Mannschaftssport treibst, kannst du deine Teamfähigkeit betonen. Auch deine Schulzeit eignet sich zur Veranschaulichung: „Ich kann sehr gut vermitteln. In der Schule war meistens ich jene, die Konflikte zwischen Mitschülern geschlichtet hat“. Oder: „Ich spiele seit zehn Jahren Klavier und habe früh gelernt, mit Kritik umzugehen. Ich sehe das als Chance, um besser zu werden“. Du findest bestimmt genug Eigenschaften, die auf dich zutreffen und die du an konkreten Beispielen darlegen kannst.

Kann ich Soft Skills erlernen?

Speziell bei Soft Skills heisst es, Übung macht den Meister. In einem ersten Schritt gilt es, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen (Ist-Analyse): Wie reagiere ich in herausfordernden Situationen. Danach geht’s zur Zielsetzung: Wie kann ich künftig mein Verhalten optimieren? Nach der Ist-Analyse und der Zielsetzung gilt es, Strategien auszuarbeiten, um deine Ziele zu erreichen. Das alles lernst du nicht von heute auf morgen. Es handelt sich vielmehr um eine Persönlichkeitsentwicklung, also einen langjährigen Prozess.

Welche Soft Skills sind besonders gefragt?

  1. Kreatives Denken.
  2. Gutes Zeitmanagement und guter Umgang mit Stress (Prioritäten setzen).
  3. Strategisches Denken.
  4. Agilität und Flexibilität.
  5. Führungskompetenz (Team begeistern und inspirieren).
  6. Starke Kommunikationsfähigkeiten, dazu gehören auch Respekt und Wertschätzung.
  7. Produktivität und Fokus.
  8. Kritisches Denken und Offenheit gegenüber anderen Meinungen.
  9. Emotionale Intelligenz (insbesondere Empathie).
  10. Sich weiterentwickeln und lernfreudig sein.

Hat dir dieser Beitrag weitergeholfen? Dann teile ihn auf Social Media oder via WhatsApp. Weitere Bewerbungs-Tipps findest du hier: » So sieht ein professioneller Lebenslauf aus

     

Wenn es bei der Jobsuche hart auf hart kommt, zählen die Soft Skills

06.07.2022

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Zürich / Bern / Luzern / St. Gallen

Wusstest du, dass Soft Skills beim Vorstellungsgespräch Match entscheidend sein können? Grund genug, diese etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Welches sind deine Soft Skills und wie rückst du diese beim Vorstellungsgespräch ins rechte Licht? Wie kannst du dir Soft Skills aneignen? Und welches sind die Top 10 Soft Skills?

Was sind Soft Skills?

Ins Deutsche übersetzt, versteht man unter Soft Skills weiche Fähigkeiten. Anders als Hard Skills sind diese schwer messbar und dem Lebenslauf nicht direkt zu entnehmen. Zu den Soft Skills gehören Eigenschaften wie eine schnelle Auffassungsgabe, Flexibilität, Lernbereitschaft oder Teamfähigkeit. Bei den Hard Skills handelt es sich um fachliches Know-how, Schulabschlüsse (EFZ, Matura etc.), Berufserfahrung, Software-Kenntnisse (Office, Photoshop etc.), Fremdsprachen und weitere Fähigkeiten.

Welche Soft Skills gibt es?

Bei den Soft Skills unterscheidet man zwischen persönlichen, sozialen, kommunikativen und methodischen Kompetenzen. Unter persönlichen Kompetenzen versteht man: Selbstvertrauen, Zielstrebigkeit, Lernbereitschaft, Engagement, Selbstreflexion, analytisches Denken. Soziale Kompetenzen sind: Teamfähigkeit, Empathie, Menschenkenntnisse, Mitarbeiterführung, Vermittlungsfähigkeit, Kritikfähigkeit. Zu den kommunikativen Kompetenzen gehören: Gesprächsführung, Networking, Überzeugungsfähigkeit, Durchsetzungsfähigkeit, nonverbale Kommunikation. Unter methodischen Kompetenzen versteht man: Flexibilität, Organisationsvermögen, Belastbarkeit, strategisches Vorgehen, Zeitmanagement, Delegieren.

Weshalb sind Soft Skills so wichtig?

Soft Skills sind in der heutigen Berufswelt unerlässlich, da sich für offene Stellen meist mehrere Personen mit denselben fachlichen Qualifikationen bewerben. Kommen mehrere Bewerber/-innen in die engere Auswahl, sind vorwiegend die Soft Skills matchentscheidend. Anders als Hard Skills sind Soft Skills weniger gut erlernbar, oftmals handelt es sich um Persönlichkeitsmerkmale bzw. Charaktereigenschaften, die man sich nicht von heute auf morgen antrainieren kann.

 


Bereite dich auf die Frage nach deinen Soft Skills zuhause vor


Wie kommuniziere ich meine Soft Skills?

Deine Soft Skills solltest du bereits im Motivationsschreiben erwähnen. Betone insbesondere jene Soft Skills, die für die Stelle relevant sind. Bewirbst du dich beispielsweise als Berater/-in, kannst du deine Kontaktfreude und deine kommunikativen Stärken hervorheben. Bei so gut wie jedem Vorstellungsgespräch wirst du nach deinen Stärken gefragt. Hier ist es wichtig, dass du nicht zig Soft Skills herunterratterst. Das wird von HR-Recruitern schnell als einstudiert und nicht authentisch durchschaut. Nenne lieber drei Soft Skills und stelle diese in einen Kontext. Wenn du also gut im Organisieren bist, dann mache dies an einem Beispiel fest: "Eine wichtige Aufgabe in meiner letzten Position war die Koordination zwischen internen Abteilungen, Lieferanten und internationalen Kunden. Meine organisatorischen Skills haben mir dabei geholfen, dass alles reibungslos funktionierte."

Welche Soft Skills soll ich nennen?

Werden im Stellenbeschrieb Soft Skills verlangt, die auf dich zutreffen, solltest du diese im Vorstellungsgespräch ansprechen. Nutze jedoch nicht dasselbe Wording wie im Stellenbeschrieb. Es reicht bereits, wenn du ein Hauptwort (Belastbarkeit) in ein Adjektiv (belastbar) umwandelst und nicht gleich zu Satzbeginn erwähnst. Das kannst du dann beispielsweise so formulieren: "Ich behalte auch in Stresssituationen und bei vielen Aufgaben den Überblick. Wäre ich nicht so belastbar, hätte ich meine Ausbildung und meinen Nebenjob nicht unter einen Hut gebracht."


Die Lernenden bei Benedict werden auf Vorstellungsgespräche vorbereitet


Welche Soft Skills kann ich nennen, wenn ich kaum Berufserfahrung habe?

Soft Skills kannst du auch anhand Hobbys veranschaulichen. Wenn du beispielsweise Mannschaftssport treibst, kannst du deine Teamfähigkeit betonen. Auch deine Schulzeit eignet sich zur Veranschaulichung: „Ich kann sehr gut vermitteln. In der Schule war meistens ich jene, die Konflikte zwischen Mitschülern geschlichtet hat“. Oder: „Ich spiele seit zehn Jahren Klavier und habe früh gelernt, mit Kritik umzugehen. Ich sehe das als Chance, um besser zu werden“. Du findest bestimmt genug Eigenschaften, die auf dich zutreffen und die du an konkreten Beispielen darlegen kannst.

Kann ich Soft Skills erlernen?

Speziell bei Soft Skills heisst es, Übung macht den Meister. In einem ersten Schritt gilt es, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen (Ist-Analyse): Wie reagiere ich in herausfordernden Situationen. Danach geht’s zur Zielsetzung: Wie kann ich künftig mein Verhalten optimieren? Nach der Ist-Analyse und der Zielsetzung gilt es, Strategien auszuarbeiten, um deine Ziele zu erreichen. Das alles lernst du nicht von heute auf morgen. Es handelt sich vielmehr um eine Persönlichkeitsentwicklung, also einen langjährigen Prozess.

Welche Soft Skills sind besonders gefragt?

  1. Kreatives Denken.
  2. Gutes Zeitmanagement und guter Umgang mit Stress (Prioritäten setzen).
  3. Strategisches Denken.
  4. Agilität und Flexibilität.
  5. Führungskompetenz (Team begeistern und inspirieren).
  6. Starke Kommunikationsfähigkeiten, dazu gehören auch Respekt und Wertschätzung.
  7. Produktivität und Fokus.
  8. Kritisches Denken und Offenheit gegenüber anderen Meinungen.
  9. Emotionale Intelligenz (insbesondere Empathie).
  10. Sich weiterentwickeln und lernfreudig sein.

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Wusstest du, dass Soft Skills beim Vorstellungsgespräch Match entscheidend sein können? Grund genug, diese etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Welches sind deine Soft Skills und wie rückst du diese beim Vorstellungsgespräch ins rechte Licht? Wie kannst du dir Soft Skills aneignen? Und welches sind die Top 10 Soft Skills?

Was sind Soft Skills?

Ins Deutsche übersetzt, versteht man unter Soft Skills weiche Fähigkeiten. Anders als Hard Skills sind diese schwer messbar und dem Lebenslauf nicht direkt zu entnehmen. Zu den Soft Skills gehören Eigenschaften wie eine schnelle Auffassungsgabe, Flexibilität, Lernbereitschaft oder Teamfähigkeit. Bei den Hard Skills handelt es sich um fachliches Know-how, Schulabschlüsse (EFZ, Matura etc.), Berufserfahrung, Software-Kenntnisse (Office, Photoshop etc.), Fremdsprachen und weitere Fähigkeiten.

Welche Soft Skills gibt es?

Bei den Soft Skills unterscheidet man zwischen persönlichen, sozialen, kommunikativen und methodischen Kompetenzen. Unter persönlichen Kompetenzen versteht man: Selbstvertrauen, Zielstrebigkeit, Lernbereitschaft, Engagement, Selbstreflexion, analytisches Denken. Soziale Kompetenzen sind: Teamfähigkeit, Empathie, Menschenkenntnisse, Mitarbeiterführung, Vermittlungsfähigkeit, Kritikfähigkeit. Zu den kommunikativen Kompetenzen gehören: Gesprächsführung, Networking, Überzeugungsfähigkeit, Durchsetzungsfähigkeit, nonverbale Kommunikation. Unter methodischen Kompetenzen versteht man: Flexibilität, Organisationsvermögen, Belastbarkeit, strategisches Vorgehen, Zeitmanagement, Delegieren.

Weshalb sind Soft Skills so wichtig?

Soft Skills sind in der heutigen Berufswelt unerlässlich, da sich für offene Stellen meist mehrere Personen mit denselben fachlichen Qualifikationen bewerben. Kommen mehrere Bewerber/-innen in die engere Auswahl, sind vorwiegend die Soft Skills matchentscheidend. Anders als Hard Skills sind Soft Skills weniger gut erlernbar, oftmals handelt es sich um Persönlichkeitsmerkmale bzw. Charaktereigenschaften, die man sich nicht von heute auf morgen antrainieren kann.

 


Bereite dich auf die Frage nach deinen Soft Skills zuhause vor


Wie kommuniziere ich meine Soft Skills?

Deine Soft Skills solltest du bereits im Motivationsschreiben erwähnen. Betone insbesondere jene Soft Skills, die für die Stelle relevant sind. Bewirbst du dich beispielsweise als Berater/-in, kannst du deine Kontaktfreude und deine kommunikativen Stärken hervorheben. Bei so gut wie jedem Vorstellungsgespräch wirst du nach deinen Stärken gefragt. Hier ist es wichtig, dass du nicht zig Soft Skills herunterratterst. Das wird von HR-Recruitern schnell als einstudiert und nicht authentisch durchschaut. Nenne lieber drei Soft Skills und stelle diese in einen Kontext. Wenn du also gut im Organisieren bist, dann mache dies an einem Beispiel fest: "Eine wichtige Aufgabe in meiner letzten Position war die Koordination zwischen internen Abteilungen, Lieferanten und internationalen Kunden. Meine organisatorischen Skills haben mir dabei geholfen, dass alles reibungslos funktionierte."

Welche Soft Skills soll ich nennen?

Werden im Stellenbeschrieb Soft Skills verlangt, die auf dich zutreffen, solltest du diese im Vorstellungsgespräch ansprechen. Nutze jedoch nicht dasselbe Wording wie im Stellenbeschrieb. Es reicht bereits, wenn du ein Hauptwort (Belastbarkeit) in ein Adjektiv (belastbar) umwandelst und nicht gleich zu Satzbeginn erwähnst. Das kannst du dann beispielsweise so formulieren: "Ich behalte auch in Stresssituationen und bei vielen Aufgaben den Überblick. Wäre ich nicht so belastbar, hätte ich meine Ausbildung und meinen Nebenjob nicht unter einen Hut gebracht."


Die Lernenden bei Benedict werden auf Vorstellungsgespräche vorbereitet


Welche Soft Skills kann ich nennen, wenn ich kaum Berufserfahrung habe?

Soft Skills kannst du auch anhand Hobbys veranschaulichen. Wenn du beispielsweise Mannschaftssport treibst, kannst du deine Teamfähigkeit betonen. Auch deine Schulzeit eignet sich zur Veranschaulichung: „Ich kann sehr gut vermitteln. In der Schule war meistens ich jene, die Konflikte zwischen Mitschülern geschlichtet hat“. Oder: „Ich spiele seit zehn Jahren Klavier und habe früh gelernt, mit Kritik umzugehen. Ich sehe das als Chance, um besser zu werden“. Du findest bestimmt genug Eigenschaften, die auf dich zutreffen und die du an konkreten Beispielen darlegen kannst.

Kann ich Soft Skills erlernen?

Speziell bei Soft Skills heisst es, Übung macht den Meister. In einem ersten Schritt gilt es, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen (Ist-Analyse): Wie reagiere ich in herausfordernden Situationen. Danach geht’s zur Zielsetzung: Wie kann ich künftig mein Verhalten optimieren? Nach der Ist-Analyse und der Zielsetzung gilt es, Strategien auszuarbeiten, um deine Ziele zu erreichen. Das alles lernst du nicht von heute auf morgen. Es handelt sich vielmehr um eine Persönlichkeitsentwicklung, also einen langjährigen Prozess.

Welche Soft Skills sind besonders gefragt?

  1. Kreatives Denken.
  2. Gutes Zeitmanagement und guter Umgang mit Stress (Prioritäten setzen).
  3. Strategisches Denken.
  4. Agilität und Flexibilität.
  5. Führungskompetenz (Team begeistern und inspirieren).
  6. Starke Kommunikationsfähigkeiten, dazu gehören auch Respekt und Wertschätzung.
  7. Produktivität und Fokus.
  8. Kritisches Denken und Offenheit gegenüber anderen Meinungen.
  9. Emotionale Intelligenz (insbesondere Empathie).
  10. Sich weiterentwickeln und lernfreudig sein.

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Wusstest du, dass Soft Skills beim Vorstellungsgespräch Match entscheidend sein können? Grund genug, diese etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Welches sind deine Soft Skills und wie rückst du diese beim Vorstellungsgespräch ins rechte Licht? Wie kannst du dir Soft Skills aneignen? Und welches sind die Top 10 Soft Skills?

Was sind Soft Skills?

Ins Deutsche übersetzt, versteht man unter Soft Skills weiche Fähigkeiten. Anders als Hard Skills sind diese schwer messbar und dem Lebenslauf nicht direkt zu entnehmen. Zu den Soft Skills gehören Eigenschaften wie eine schnelle Auffassungsgabe, Flexibilität, Lernbereitschaft oder Teamfähigkeit. Bei den Hard Skills handelt es sich um fachliches Know-how, Schulabschlüsse (EFZ, Matura etc.), Berufserfahrung, Software-Kenntnisse (Office, Photoshop etc.), Fremdsprachen und weitere Fähigkeiten.

Welche Soft Skills gibt es?

Bei den Soft Skills unterscheidet man zwischen persönlichen, sozialen, kommunikativen und methodischen Kompetenzen. Unter persönlichen Kompetenzen versteht man: Selbstvertrauen, Zielstrebigkeit, Lernbereitschaft, Engagement, Selbstreflexion, analytisches Denken. Soziale Kompetenzen sind: Teamfähigkeit, Empathie, Menschenkenntnisse, Mitarbeiterführung, Vermittlungsfähigkeit, Kritikfähigkeit. Zu den kommunikativen Kompetenzen gehören: Gesprächsführung, Networking, Überzeugungsfähigkeit, Durchsetzungsfähigkeit, nonverbale Kommunikation. Unter methodischen Kompetenzen versteht man: Flexibilität, Organisationsvermögen, Belastbarkeit, strategisches Vorgehen, Zeitmanagement, Delegieren.

Weshalb sind Soft Skills so wichtig?

Soft Skills sind in der heutigen Berufswelt unerlässlich, da sich für offene Stellen meist mehrere Personen mit denselben fachlichen Qualifikationen bewerben. Kommen mehrere Bewerber/-innen in die engere Auswahl, sind vorwiegend die Soft Skills matchentscheidend. Anders als Hard Skills sind Soft Skills weniger gut erlernbar, oftmals handelt es sich um Persönlichkeitsmerkmale bzw. Charaktereigenschaften, die man sich nicht von heute auf morgen antrainieren kann.

 


Bereite dich auf die Frage nach deinen Soft Skills zuhause vor


Wie kommuniziere ich meine Soft Skills?

Deine Soft Skills solltest du bereits im Motivationsschreiben erwähnen. Betone insbesondere jene Soft Skills, die für die Stelle relevant sind. Bewirbst du dich beispielsweise als Berater/-in, kannst du deine Kontaktfreude und deine kommunikativen Stärken hervorheben. Bei so gut wie jedem Vorstellungsgespräch wirst du nach deinen Stärken gefragt. Hier ist es wichtig, dass du nicht zig Soft Skills herunterratterst. Das wird von HR-Recruitern schnell als einstudiert und nicht authentisch durchschaut. Nenne lieber drei Soft Skills und stelle diese in einen Kontext. Wenn du also gut im Organisieren bist, dann mache dies an einem Beispiel fest: "Eine wichtige Aufgabe in meiner letzten Position war die Koordination zwischen internen Abteilungen, Lieferanten und internationalen Kunden. Meine organisatorischen Skills haben mir dabei geholfen, dass alles reibungslos funktionierte."

Welche Soft Skills soll ich nennen?

Werden im Stellenbeschrieb Soft Skills verlangt, die auf dich zutreffen, solltest du diese im Vorstellungsgespräch ansprechen. Nutze jedoch nicht dasselbe Wording wie im Stellenbeschrieb. Es reicht bereits, wenn du ein Hauptwort (Belastbarkeit) in ein Adjektiv (belastbar) umwandelst und nicht gleich zu Satzbeginn erwähnst. Das kannst du dann beispielsweise so formulieren: "Ich behalte auch in Stresssituationen und bei vielen Aufgaben den Überblick. Wäre ich nicht so belastbar, hätte ich meine Ausbildung und meinen Nebenjob nicht unter einen Hut gebracht."


Die Lernenden bei Benedict werden auf Vorstellungsgespräche vorbereitet


Welche Soft Skills kann ich nennen, wenn ich kaum Berufserfahrung habe?

Soft Skills kannst du auch anhand Hobbys veranschaulichen. Wenn du beispielsweise Mannschaftssport treibst, kannst du deine Teamfähigkeit betonen. Auch deine Schulzeit eignet sich zur Veranschaulichung: „Ich kann sehr gut vermitteln. In der Schule war meistens ich jene, die Konflikte zwischen Mitschülern geschlichtet hat“. Oder: „Ich spiele seit zehn Jahren Klavier und habe früh gelernt, mit Kritik umzugehen. Ich sehe das als Chance, um besser zu werden“. Du findest bestimmt genug Eigenschaften, die auf dich zutreffen und die du an konkreten Beispielen darlegen kannst.

Kann ich Soft Skills erlernen?

Speziell bei Soft Skills heisst es, Übung macht den Meister. In einem ersten Schritt gilt es, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen (Ist-Analyse): Wie reagiere ich in herausfordernden Situationen. Danach geht’s zur Zielsetzung: Wie kann ich künftig mein Verhalten optimieren? Nach der Ist-Analyse und der Zielsetzung gilt es, Strategien auszuarbeiten, um deine Ziele zu erreichen. Das alles lernst du nicht von heute auf morgen. Es handelt sich vielmehr um eine Persönlichkeitsentwicklung, also einen langjährigen Prozess.

Welche Soft Skills sind besonders gefragt?

  1. Kreatives Denken.
  2. Gutes Zeitmanagement und guter Umgang mit Stress (Prioritäten setzen).
  3. Strategisches Denken.
  4. Agilität und Flexibilität.
  5. Führungskompetenz (Team begeistern und inspirieren).
  6. Starke Kommunikationsfähigkeiten, dazu gehören auch Respekt und Wertschätzung.
  7. Produktivität und Fokus.
  8. Kritisches Denken und Offenheit gegenüber anderen Meinungen.
  9. Emotionale Intelligenz (insbesondere Empathie).
  10. Sich weiterentwickeln und lernfreudig sein.

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