3. Teil: Spielerisch und leicht Sprachen lernen

08.10.2019

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Zürich / Bern / Luzern / St. Gallen

Natürlich gibt es Sprachen, die Du leichter erlernst, während andere komplizierter erscheinen. Alle Sprachen, die Deinem kulturellen Hintergrund nahe stehen, sind leichter nachvollziehbar, als Sprachen, die zum Beispiel ganz andere Schriftsymbole verwenden. Doch für viele Menschen stellt gerade diese Herausforderung den besonderen Reiz dar.

Faktum ist: Du kannst alles lernen, was Du willst, Du musst nur dranbleiben, Dich darauf einlassen und natürlich üben, üben, üben. Mache es Dir selbst nicht unnötig schwer, sondern finde heraus, was für Dich am besten passt.

1. Assoziiere, wirf Anker und baue Eselsbrücken

Vokabeln, die Dir vollkommen fremd erscheinen, kannst Du Dir mithilfe von so genannten Eselsbrücken aneignen. Dazu brauchst Du das Wort oder die Wendung nur in Dir vertraute Elemente zu zerlegen. Verankere diese Elemente mit Bildern Deiner Fantasie, verknüpfe den Wortrhythmus mit kleinen Melodien oder trommle ihn mit den Fingern. Du darfst hier gerne kreativ sein und solltest immer im Auge behalten: Je bunter oder komischer Deine Assoziationen sind, desto lieber werden sie von Deinem Gehirn gespeichert. Das fördert nicht nur Deine Merkfähigkeit ganz erheblich, es steigert auch Deine Kreativität und macht dazu noch richtig Spass.

2. Bewege Dich beim Lernen

Du wirst staunen, wie sehr Bewegung Deine Gehirnaktivität steigert. Dabei ist es unerheblich, ob Du auf dem Home-Trainer strampelst, im Wald spazieren gehst, oder ChaChaCha tanzt. Deine motorischen und sensomotorischen Areale liegen nahe an den Sprachzentren. Sie beeinflussen einander auf positive und nachhaltige Weise. Ausserdem lässt sich Dein sprunghaftes Assoziationsvermögen nicht so schnell ablenken, wenn es bereits mit etwas anderem beschäftigt ist. Übrigens können sich auch manuelle Tätigkeiten, wie zum Beispiel Stricken, während des Lernens durchaus positiv auf Deine Konzentration auswirken.


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3. Lerne vor dem Schlafengehen

Im Schlaf wird das Wunder Gehirn erst so richtig aktiv. Hier gewinnt Dein Unterbewusstsein die Oberhand und verarbeitet, was es zu verarbeiten hat. Wenn Du also vor dem zu Bett gehen Vokabeln lernst, schickst Du das Erlernte auf direktem Weg in Dein Erinnerungsvermögen. Dein Gehirn produziert nun langsamere Gehirnströme als im aktiven Wachzustand. Vor allem Theta-Wellen, die sich in einem Frequenzbereich zwischen acht und drei Hertz bewegen, sind für Lernen und Kreativität förderlich. Sehr sinnvoll ist auch der Einsatz von Brainwave Entrainment beim Lernen. Dazu können sowohl akustische, als auch optische Verfahren enorm hilfreich sein.

4. Schau Dir Filme in Deiner zu erlernenden Sprache an

Wer nicht die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes hat, um sich auf Sprachferien zu begeben, kann sich mit Filmen, Büchern oder Hörbüchern behelfen. So verknüpfen sich Sprachklang und Wortmelodie ganz nebenbei mit Vokabeln und der Syntax.

Fazit: Fremdsprachen lernen gehört zu den besten Fitness-Trainings für Dein Gehirn. Lernen soll immer ein freudvolles Erlebnis sein und Dir Spass machen. Pausen sind enorm wichtig. Viel Freude beim Lernen!


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