Berufsmaturität BM2 Typ Dienstleistungen

Kursbeschreibung

Die Berufsmaturität ist ein eigenständiger Bildungsabschluss, der zusätzlich zur Lehre eine erweiterte Allgemeinbildung bietet und eine grosse Zahl von höheren Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten erschliesst.

Die Berufsmaturität garantiert einerseits den prüfungsfreien Eintritt in die entsprechenden Fachhochschulen, andererseits vermittelt sie eine höhere Allgemeinbildung und die Fähigkeit, sich mit ganzheitlichen Fragestellungen zu befassen. Dadurch ist die Berufsmaturität gleichzeitig auch eine wertvolle Grundlage für Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen sowie Kaderschulen.

Die Berufsmaturität gewinnt als Leistungsnachweis, Zusatzqualifikation und eigenständige Ausbildung an grosser Bedeutung. Neben einer breiten Grundausbildung verfügen die Absolventinnen und Absolventen über vertiefte Kenntnisse im Finanz- und Rechnungswesen und über betriebswirtschaftliche Abläufe von Unternehmungen.

Methoden

Qualifizierte Dozenten/-innen mit langjähriger Erfahrung in der betrieblichen Praxis vermitteln Ihnen im modernen Gruppenunterricht das nötige Know-how, das Sie sofort im beruflichen Alltag anwenden können (Praxistransfer). Zwischenprüfungen ermöglichen Ihnen, die Entwicklung Ihrer Ausbildung jederzeit im Auge zu behalten (Erfolgskontrollen).

Zugangsvoraussetzungen

Ab 1. Januar 2015 gelten neue Aufnahmebedingungen für die BM2.

Prüfungsfreien Zugang zur BM für Erwachsene Typ Dienstleistungen erhält, wer bereits die kaufmännische Lehre oder eine andere Berufslehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis abgeschlossen hat, wie zum Beispiel:

  • Kaufmann/Kauffrau E/B-Profil
  • Detailhandelsfachmann/-frau
  • Coiffeur/Coiffeuse
  • Pharmaassistent/in
  • Bäcker/in
  • Buchhändler/in etc.

Der Typ Dienstleistungen richtet sich somit an alle Berufsleute mit EFZ wie zum Beispiel an Kaufleute Profil B, Detailhandelsfachleute, Buchhändler/innen, Mediamatiker/innen usw., die

  • ein Studium an einer Fachhochschule aufnehmen wollen
  • eine berufliche Zusatzqualifikation anstreben
  • oder sich auf einen Lehrgang in der beruflichen Weiterbildung vorbereiten möchten.

Sie sollten ihr Fachwissen in Deutsch, Französisch und Englisch wie auch in Mathematik auf dem Niveau der 3. Sekundarstufe (Sprache: Niveau A2) mitbringen.

Kursinhalte

1. Semester

Erste Landessprache (Deutsch) - Sprachlicher Ausdruck: - grammatikalische und stilistische Korrektheit - Aneignen eines differenzierten Wortschatzes - situationsgerechter Ausdruck (z.B. Stilebenen) - Analyse und Produktion mündlicher Beiträge: - Erfassen des Sachinhalts, Zusammenfassen in Notizenform (siehe Protokoll) - Erkennen und Einsetzen von rhetorischen Figuren - Diskussionsformen - Argumentationstechniken (z.B. Unterscheiden zwischen Behauptung und Begründung) - Feedbackregeln - Erkennen und Anwenden von nonverbaler Kommunikation.

Zweite Landessprache (Französisch *B1/B2) - Alltagsthemen aller Art (z.B. Radio- und Fernsehnachrichten, Wetterprognosen, Interviews, Verkehrsmeldungen, Telefongespräche, Vermischtes, kurze Beiträge zu Filmen, Lautsprecherdurchsagen) Telefongespräche im Betrieb (z.B. Combox, Anrufbeantworter Fernsehnachrichten, Wetterprognosen, Interviews, Verkehrsmeldungen, Telefongespräche, Vermischtes, kurze Beiträge zu Filmen, Lautsprecherdurchsagen)

Dritte Sprache (Englisch *B1/B2) - Alltagsthemen aller Art (individueller Ausdruck von Gefühlen und Gedanken, Wetter, Gesell-schaft, Politik, Kultur, Musik, Wirtschaft, Sport usw.) - Radionachrichten - Fernsehnachrichten - Wissenssendungen oder Dokumentationen im Fernsehen, Radio oder Internet (z.B. Podcasts, BBC Learning English, TED, VOA) - HV und DVD aus Lehrmitteln - Filme, TV-Serien, Sitcoms, Diskussionssendungen

Mathematik - Darstellen von Mengen (beschreibende und auf-zählende Form) - einfache Mengenverknüpfungen (Schnittmenge, Vereinigungsmenge, Restmenge, Produktmenge) - Resultate sinnvoll runden (signifikante Ziffern) und auf Plausibilität überprüfen - Termbezeichnungen (Summe, Differenz, Produkt, Quotient, Potenz) - Kommutativ-, Assoziativ- und Distributivgesetz TR-Kompetenzen: - Unterschied zwischen Näherungswerten und exakten Werten kennen und entsprechend berücksichtigen. Die Digitalisierung des Marketings ist in vollem Gange. Die Unternehmensfunktion Marketing übernimmt in der Digitalisierung der Unternehmen oft die Vorreiterrolle. Der Verkauf findet zunehmend in Multi-Channel-Systemen statt, die elektronische Online- und stationäre Offline-Kanäle verknüpfen und dem Wunsch der Kunden nach Channel Hopping entgegenkommen.

Geschichte und Politik - Industrialisierung: Voraussetzung, Verlauf und Konsequenzen der demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen anhand mindestens eines Beispiels (Schweiz, England usw.) und Revolutionen
Ursachen, Auslöser, Verlauf und Folgen von politischen Umbrüchen und Revolutionen anhand mindestens eines Beispiels: - Amerikanische Revolution - Französische Revolution - Russische Revolutionen. Aufbau, Struktur und Funktionsweise des schweizerischen Bundesstaates - politische Rechte, staatsbürgerliche Rechte und Grundrechte inkl. Volksrechte (Initiative/Referendum) und Wahlverfahren (Proporz/Majorz) - politische Prozesse am Beispiel aktueller Abstimmungen und Wahlen - Staatsformen - die Rolle der Interessengruppen und Medien in der politischen Meinungsbildung: Parteien, Verbände.

2. Semester

Finanz- und Rechnungswesen - Korrektes Gliedern von Bilanzen von kleinen und mittleren Unternehmungen der drei Wirtschaftssektoren mithilfe der Gruppen Umlaufvermögen, Anlagevermögen, Fremdkapital und Eigenkapital sowie Erklären der Gliederungsprinzipien - Aufzeigen der Auswirkungen auf die Bilanz anhand von Beispielen der Kapitalbeschaffung, Kapitalrückzahlung, der Vermögensbeschaffung und des Vermögensabbaus (Aktiv-/Passivtausch). - Einführung in die doppelte Buchhaltung - Erläutern des Aufbaus der Erfolgsrechnung, Eröffnen der Buchhaltung, Verbuchen einfacher Belege, Führen von Journal und Hauptbuch und Abschluss der Buchhaltung mit der Verbuchung des Erfolgs - Erklären des  Aufbaus und der Konten einer Buchhaltung anhand der Klassen, Hauptgruppen und Einzelkonti 1 bis 9 des Kontenrahmens KMU,  richtiges Zuordnen der Konten.
 
Wirtschaft und Recht - Entwicklungen in den Umweltsphären (ökonomisch, sozial, technologisch und ökologisch) - Anliegen von Anspruchsgruppen und Zielkonflikte - Leitbild, Unternehmungsstrategie und Unternehmungskonzept - Wechselwirkungen und Zielkonflikte im Unternehmungsmodell - Businessplan (Aufbau und Inhalt).
Das Unternehmungsmodell, die Umweltsphären, Anspruchsgruppen, Wechselwirkungen und Zielkonflikte im Unternehmungsmodell, die Unternehmungsstrategie und das Leitbild.

Lernmethodik - Lernmethoden sind Methoden, Werkzeuge bzw. Hilfsmittel, mit denen man effizienter lernen kann, um so Wissen und Fähigkeiten zu erlangen, Hermeneutik. Lernen ist eine angeborene Fähigkeit, die durch Lernmethoden verbessert, vereinfacht und intensiver gestaltet werden kann. In diesem Fach lernen Sie, wie sie diese Werkzeuge effizient nutzen und den maximalen Profit für sich daraus gewinnen.

Technik und Umwelt - Das Ökosystem und die Umweltbereiche (Atmosphäre, Boden, Wasser, Biosphäre): - wichtige chemische Elemente, Verbindungen und Reaktionen sowie biologische Prozesse nennen und ihre Bedeutung an Beispielen erklären - die vier Umweltbereiche beschreiben und ihre Funktion im Ökosystem erklären - wichtige Kreisläufe und Stoffflüsse wie Kohlenstoff- und Wasserkreislauf oder Energiefluss beschreiben
Das Universum: Mikro-, Makrokosmos - Grundlagen des Lebens  - Die Atmosphäre - Aufbau der Atmosphäre - Klima und Wetter - Kohlenstoffkreislauf - Die Pedosphäre.
Bodenbildung: Bodenfruchtbarkeit - Ackerbau und Viehwirtschaft - Nährstoffkreislauf - Die Hydrosphäre  - Ozeane uvm.

Interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA) - 10 % des Berufsmaturitätsunterrichts und der Lernstunden sind dem interdisziplinären Arbeiten gewidmet. Es umfasst das interdisziplinäre Arbeiten in den Fächern aller Unterrichtsbereiche (IDAF) und die interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA), im Kanton Zürich Berufsmaturitätsarbeit genannt.

Wahlfächer

Die Wahlfächer sind im Kursgeld inbegriffen

  • Grundkurs Digital Business / Arbeitsplatz 4.0
  • Englisch / Französisch / Italienisch / Spanisch
  • Deutsche Rechtschreibung / Grammatik
  • Tastaturschreiben / Informatik / Buchhaltung

Kostenlose Vorkurse

Sobald Sie sich für eine Ausbildung an unserer Schule angemeldet haben, können Sie von unseren kostenlosen Vorkursen in Sprachen, Informatik, deutscher Grammatik/Rechtschreibung, Tastaturschreiben und weiteren Programmen profitieren.

Diplome / Kompetenznachweis

Eidg. anerkannte Berufsmaturität


Kursort Zürich

Benedict-Schule Zürich
Militärstrasse 106
8004 Zürich

Tel:044 242 12 60
Fax:044 291 07 90
E-Mail:info.zh@benedict.ch

Zu Fuss ca. 5 Min. ab HB/Europaallee
Bus Nr. 31 Haltestelle Kanonengasse
Bus Nr. 32 Haltestelle Militärstrasse  

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Kursbeginn Zürich

Berufsmaturität BM2

Kursbeginn
ab 23.03.2020

Kursdauer

3 Semester, ca. 1240 Lektionen (16 Lektionen pro Woche)

Kursdaten

  • Freitagnachmittag, 13.00  - 16.20 Uhr und 17.00 - 20.20 Uhr
  • und Samstag ganzer Tag, 08.30 - 11.50 Uhr und 13.00 -16.20 Uhr

Kurskosten Zürich

Berufsmaturität BM2

1 Zahlung
1 x 14'700.– CHF
2 Zahlungen
2 x 7'450.– CHF
4 Zahlungen
4 x 3'775.– CHF
12 Zahlungen
12 x 1'275.– CHF
18 Zahlungen
18 x 870.– CHF

Lehrmaterial und interne Prüfungsgebühren sind im Kursgeld inbegriffen.

Die Einschreibegebühr von CHF 800.-- ist im Kursgeld inbegriffen, fällig nach Erhalt der Anmeldebestätigung.

Kursort Bern

Benedict-Schule Bern
Aarbergergasse 5
3011 Bern

Tel:031 310 28 28
Fax:031 310 28 29
E-Mail:info.be@benedict.ch

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Kursort Luzern

Benedict-Schule Luzern
Inseliquai 12B
Lakefront Center
direkt am Bahnhof
6005 Luzern

Tel:041 227 01 01
Fax:041 227 01 02
E-Mail:info.lu@benedict.ch

Weg zur Schule zu Fuss
ab Bahnhof ca. 3 Min.


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Kurskosten Luzern

Kursort St. Gallen

Benedict-Schule St.Gallen
Neumarkt 1/
St.-Leonhard-Strasse 35
9001 St.Gallen

Tel:071 226 55 55
Fax:071 226 55 44
E-Mail:info.sg@benedict.ch

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Kurskosten St. Gallen


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