Kantonsbeiträge für Weiterbildungen im Kanton Zürich

Wir begrüssen Ihr Interesse an unserem Weiterbildungsangebot und danken Ihnen für Ihr Vertrauen!

Auch Sie können von einem Kantonsbeitrag gemäss der Interkantonalen Fachschulvereinbarung (FSV, 1998) profitieren! Die Kantone unterstützen grundsätzlich auch Ihr Weiterbildungsvorhaben der höheren Berufsbildung: auf Stufe eidg. Fachausweis (FA), z. B. Technische Kaufleute eidg. FA. (Teilmodule: Bürofachdiplom VSH, Handelsdiplom VSH, Höheres Wirtschaftsdiplom VSK), eidg. Diplom (HFP) oder eine Höhere Fachschule (HF)! Im Kanton Zürich gelten vorläufig auch die z. B. für die Fachausweisprüfungen (FA) notwendigen Zertifikatsprüfungen - z. B. im Marketing, Verkauf, Personalwesen, Logistik etc. als Modul zu den unterstützten Bildungszielen auf Stufe Fachausweis.

Ob und mit welchem Beitrag Ihre gewählte Weiterbildung unterstützt wird, ist einerseits davon abhängig, ob Ihr zahlungspflichtiger Kanton der interkantonalen Fachschulvereinbarung FSV beigetreten ist und an den jeweiligen Kurs Beiträge entrichtet und andererseits, ob der gewählte Schulstandort unterstützt wird. In der Regel gilt: Zahlungspflichtig ist der Kanton, in dem Sie vor Ausbildungsbeginn zuletzt während mindestens 24 Monaten ununterbrochen gewohnt haben und, ohne gleichzeitig in Ausbildung zu sein, finanziell unabhängig gewesen sind. Um direkt abzuklären, ob Sie von einem Beitrag profitieren können und in welchem Umfang

  • füllen Sie das Personalienblatt korrekt und vollständig aus, lesen Sie vorher die Wegleitung "Erläuterungen zum Personalienblatt" im gleichen Dokument aufmerksam durch.
  • legen Sie die notwendige(n) Wohnsitzbestätigung(en) bei (gemäss Bedingungen im Personalienblatt) dazu
  • und senden Sie anschliessend Ihre Anmeldung zum Lehrgang/Kurs und die erwähnten Unterlagen (im Original) an das Schulsekretariat bzw. Ihrer Kundenberaterin oder Ihrem Kundenberater Bénédict/BVS zu. Die Unterlagen müssen sich auf den Zeitpunkt vor Kursbeginn beziehen und bis spätestens eine Woche vor Kursbeginn vorliegen.
  • Wenn gemäss Personalienblatt Ihr zahlungspflichtiger Kanton nicht der Kanton Zürich ist, ist eine Abklärung mit diesen Formularen bei der zuständigen Behörde z. B. Mittelschul- und Berufsbildungsamt MBA in jedem Fall vor Kursanmeldung und Kursbeginn notwendig. Gerne helfen wir weiter.

In jedem Fall gilt für die Anträge:
Subventionsbeiträge unterliegen kantonalen Bestimmungen und dem Entscheid der Behörde: Die Kantone behalten sich daher auch ausdrücklich die Genehmigung, die Beitragshöhe und den Zahlungszeitpunkt vor. Die Kurskostenreduktion kommt daher erst dann zum Zug, wenn der Entscheid positiv und die Zahlung erfolgt ist (im Kanton Zürich z. B. an die Schule).

Zögern Sie nicht bei Unklarheiten oder Fragen direkt Kontakt aufzunehmen - 044 241 08 89 oder 044 242 12 60 - Ihre Kundenberaterin / Ihr Kundenberater hilft gerne weiter.

Vorinformation - Wichtig!

(Quelle: https://www.sbfi.admin.ch/sbfi/de/home/themen/hbb/finanzierung.html, 05.04.2016)

Das SBFI plant die finanzielle Unterstützung der Absolvierenden von vorbereitenden Kursen auf eidgenössische Prüfungen durch die öffentliche Hand. Der Bundesrat hat mit der Verabschiedung der BFI-Botschaft 2017-2020 am 24. Februar 2016 die dafür nötige Teilrevision des Berufsbildungsgesetzes und die Kredite dem Parlament unterbreitet. Das Parlament wird die Gesetzesanpassung im Rahmen der BFI-Botschaft 2017-2020 im Jahr 2016 beraten. Die Anpassung der Berufsbildungsverordnung wird nach den parlamentarischen Beschlüssen im Jahr 2016 - ausgehend von den oben aufgeführten Arbeitsfeldern - erarbeitet. Anfang 2017 findet voraussichtlich die Vernehmlassung zur Berufsbildungsverordnung statt, bevor der Bundesrat im Mitte 2017 abschliessend über das Vorhaben entscheidet. 

Bitte beachten Sie, dass die Finanzierung, Administrierung und Zahlung der Beiträge einer Übergangslösung zugeführt werden könnten, damit das per 01.01.2018 in Kraft tretende neue subjektorientierte Finanzierungsmodell auf Bundesebene umgesetzt werden kann. Wichtig ist es deshalb auch einige Eckdaten, die bereits heute feststehen, zu kennen:

Eckwerte des Bundesratsbeschlusses

  • Beitragssatz: Der effektive Beitragssatz der anrechenbaren Kursgebühren (höchstens 50%) wird vom Bundesrat zu einem späteren Zeitpunkt in der Berufsbildungsverordnung festgelegt. Der definitive Entscheid fällt voraussichtlich Mitte 2017.
  • Obergrenze: Für die Berechnung der Bundessubvention werden jeweils eine Obergrenze für die eidgenössischen Berufsprüfungen bzw. die höheren Fachprüfungen festgelegt. Die Obergrenzen decken rund 90% aller im Markt bekannten Kursgebühren ab.
  • Zahlungszeitpunkt: Als Beitragsvoraussetzung wurde die Absolvierung der Prüfung festgelegt. Diese Verschiebung des Zahlungszeitpunktes wurde von verschiedenen Vernehmlassungsteilnehmenden gefordert: Im Gegensatz zum ursprünglich geplanten Zahlungszeitpunkt bei der Zulassung zur Prüfung werde damit das Missbrauchspotential sowie der Aufwand der Trägerschaften minimiert.
  • Inkraftsetzung: Die Finanzierung tritt am 1. Januar 2018 in Kraft. Das heisst, alle Absolvierenden von vorbereitenden Kursen, welche auf eidg. Prüfungen mit Prüfungsdatum nach dem 1. Januar 2018 vorbereiten, werden vom Bund finanziell unterstützt.